Dr. Elisa Petrolli, Physiotherapeutin
Fisioterapista ortopedico-sportiva
Erfahrungen und Ausbildung
Schon als Kind bin ich mit verschiedenen Sportarten aufgewachsen – vom Eiskunstlauf über Skifahren und Schwimmen bis hin zur Leichtathletik – und habe mich schließlich auf Mittelstreckenlauf spezialisiert, einer Disziplin, der ich mich bis heute mit Leidenschaft und Engagement widme, sowohl als Master-Athletin als auch ab 2026 als FIDAL-Trainerin. Ich bin fest davon überzeugt, wie wichtig Bewegung und Sport für die richtige neuro-motorische und psycho-soziale Entwicklung und Genesung von Menschen sind, sei es bei Kindern oder Erwachsenen.
Durch den Sport bin ich zum Bereich der Rehabilitation gekommen und habe so große Begeisterung entwickelt, dass ich Physiotherapie an der Claudiana in Bozen studiert habe. Danach habe ich mich weitergebildet in Sportphysiotherapie in Coverciano, Manueller Osteopathischer Therapie an der Nuova Scuola di Osteopatia in Treviso, Mastering Running Injury Management in Bozen sowie zahlreichen weiteren Spezialisierungs- und Fortbildungskursen, die für eine hochwertige, evidenzbasierte Rehabilitation unverzichtbar sind.
Ich hatte das Privileg, als Physiotherapeutin zwei Nationalmannschaften zu betreuen (FISI Nordische Kombination Herren und FIUF Unihockey Floorball Herren) und parallel im orthopädisch-sportlichen Bereich mit privaten Praxen und Fitnessstudios zusammenzuarbeiten, aber auch im psycho-geriatrischen und neurologischen Bereich in sozialen Gesundheitszentren und Pflegeheimen tätig zu sein, bis ich schließlich stolz Teil des Teams der Dolomiti Sportclinic und des Dolomiti Athletic Center wurde.
Nach einem schweren Unfall im Jahr 2006, der mich zu langen Krankenhausaufenthalten, zahlreichen Operationen und einer anspruchsvollen Rehabilitation zwang, die über die Jahre immer wieder von Pausen und Neustarts durch mehr oder weniger schwere Verletzungen geprägt war, habe ich eine tiefe Sensibilität im Umgang mit Traumata entwickelt. Ich habe persönlich erfahren, welche Herausforderungen jeder Patient auf dem Weg zur Genesung meistern muss – bis hin zur Rückkehr zur Leistungsfähigkeit, manchmal sogar besser als zuvor.

